Pflanzentauschbörse im Finkens Garten in Köln Rodenkirchen 2019

Wie man selber Saatgut aus Tomaten herstellt.
21. Oktober 2019

Was durfte genau Mitgebracht werden?

Es durften Garten – und Wild -, sowie Zimmerpflanzen als Pflanzen, Stecklinge, Knollen oder Saatgut mitgebracht und getauscht, oder gegen eine kleine Spende mitgenommen werden.

Es hatten sich nicht nur einige Tausch-freudige und Gäste zur Pflanzentauschbörse im Finkens Garten in Köln Rodenkirchen eingefunden, auch der NABU Stadtverband Köln und der Finkens Garten selber sorgten für Tausch – und Informationsstände.  Der Stand des NABU Stadtverband Köln Informierte über Wiesenblumen und bot passendes Saatgut, sowie Pflanzen und eine Menge Informationen rund um das Thema Wiesenblumen.

Was wurde Tausch-freudigen und Gästen noch geboten?

Für Tausch-freudige gab es eine Anlieferungsmöglichkeit mit dem Auto. Tische, Stühle und ein Schubkarren Shuttle wurde auch zur Verfügung gestellt.

In der Cafeteria gab es frische Waffeln und warmes gegen das kalte Wetter.

Was gab es noch?

Eine große Auswahl besonderer Pflanzen, wie z.B. Ableger verschiedener Minzen oder Duftgeranien aus dem Riechgarten bot der Finkens Garten zum Tausch oder gegen eine kleine Spende an. Unteranderem Veranstaltete der Finkens Garten drei verschiedene Kurzführungen.

„Wildbienen im eigenen Garten“ wurde um 13 Uhr von Betina Küchenhoff geleitet.

Um 14 Uhr hielt Claudia Feldhaus eine Führung zu „Der Naturnahe Garten“.

Volker Unterladstetter, welcher sehr eng mit dem Grünflächenamt der Stadt Köln zusammenarbeitet und gemeinsam mit der Stadt Grünflächen in für die Natur nützliche Flächen umgestaltet, hielt eine sehr interessante Kürz Führung zu „Wildblumen im Garten“. Bei dieser Führung zeigte Herr Unterladstetter an verschiedenen Schauflächen im Finkens Garen, welche er selber und andere Mitarbeiter des Finkens Garten bereits umgestaltet hatten, welche Möglichkeiten es gibt, Rasen- oder Brachflächen als richtige Wiesen aufblühen zu lassen. Die verschiedenen Umgestaltungen wurden von Herrn Unterladstetter genau erklärt und demonstriert. Er erklärte genau, welche Gestaltungsart sich für welche Flächen eignet und welche Wiesen Blumen bei uns beheimatet sind. Auch wurde die Pflege Wilder Wiesen erklärt und es wurden Tipps und Erfahrungen ausgetauscht und weitergegeben.

Wir haben die gesamte Führung auch mit unserem Handy Gimbal und Mikrofon aufgenommen, jedoch hatte das Mikrofon leider an diesem Tag Technische Probleme und die Aufzeichnung ist nicht verwertbar.

Passend zu dem Thema Wiesenblumen, bot der NABU Stadtverband Köln , zu welchem auch Herr Unterladstetter gehört, einen Stand an, an welchem nicht nur über das Thema informiert wurde, sondern auch passendes Saatgut und Pflanzen für eine Wilde und Naturnahe Wiese angeboten wurde. Herr Unterladstetter gab uns auch eine Adresse für gute und passende Saatgutmischungen und Informierte uns genau über die passende Zusammensetzung von Pflanzen und Saatgut. Der Vortrag und das persönliche Gespräch mit Herr Unterladstetter konnten uns bereits gut auf eines unserer nächsten Projekte in unserem Schrebergarten vorbereiten. Wir werden die kleinere unserer Rasenflächen nach und nach in eine Wildblumen Wiese umgestalten und uns vermehrt mit dem Thema Bienenweide beschäftigen. Die Fläche soll sich in den nächsten Jahren erholen und langsam wieder von der Natur eingenommen werden. Aber darüber werden wir natürlich Ausführlich auf unserer Webseite Berichten, bleib dran.

Was hat der Finkens Garten noch zu bieten?

Besonders Interessant fanden wir auch das durchsichtige Hochbeet, welches in Finkens Garten auch der Schneewittchen Sarg genannt wird. Ein Lungenfacharzt spendete dem Finkens Garten in Köln Rodenkirchen einst eine Plexiglas Kammer, welche für Lungenfunktionstest verwendet wurde. Auf dem Rücken liegend, wurde diese als Hochbeet umfunktioniert. Man kann sehr eindrucksvoll die verschiedenen Schichten eines Hochbeetes betrachten und den Bodenbewohnern bei ihrer Arbeit zusehen. Ein Ehrenamtlicher Mitarbeiter hat uns alles genau und ausführlich erklärt und uns noch eine Menge Interessantes über den Finkens garten erzählt.

Auch immer ein Besuch wert, das Bienenhaus welches vom Kölner Imkerverein Betreut wird. Jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat ist das Bienenhaus über die Sommermonate geöffnet. Verschiedene Imker aus Köln bieten ihren eigenen Honig aus verschiedenen Kölner Stadtteilen zum Kauf an, natürlich soll vorher durch eine Verkostung der passende Honig gefunden werden. Durch einen einsehbaren Bienenkasten kann man den fleißigen Bienchen bei der Arbeit zusehen. Diverse Bunte Darstellungen Informieren über Bienen und den Imker.

Und was gibt es noch spannendes zu erleben?

Als Naturerlebnisgarten hat der Finkens Garten in Köln Rodenkirchen sehr viel für Jung und Alt zu bieten. Nicht nur die Kräuterführungen und Obstbaumschnittseminare laden zu einem Besuch ein, auch der Duftgarten oder der Barfußpfad laden zu ausgedehnteren Stunden im Finkens Garten ein. Die große Streuobstwiese bietet Bio Äpfel, die zum Probieren verführen. Gleichzeitig kann man mit geübtem Blick die Zahlenschilder in den Bäumen des Finkens Garten finden und am spannenden Baumrätzel teilnehmen.

Fazit

Um es kurz zu sagen, war es ein mehr als Informativer und Interessanter Tag und wir werden in Zukunft öfter mal ein paar schöne Stunden im Finkens Garten in Köln Rodenkirchen verbringen.

Natürlich werden wir über unsere weiteren Ausflüge und Erlebnisse im Finkens Garten in Köln Rodenkirchen berichten, bleib dran.

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